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Hinweise zu den verschiedenen Leuchtmassen

Im Laufe der Entwicklung der Uhren kam immer mehr das Bedürfnis auf, dass die Uhrzeit auch im Dunkeln  ablesbar sein sollte. Mit der Entwicklung von Taucheruhren war dies dann absolut erforderlich. Um eine Uhr nun bei völliger Dunkelheit ablesen zu können, wurden Leuchtmassen bei der Herstellung von Zifferblättern, Zeigern und später auch bei Lünetten verwendet. Im Gegensatz zu früheren Herstellungsprozessen beinhalten die heutigen Leuchtmassen keine radioaktiven Substanzen mehr. Stark vereinfacht kann man folgendes zur Arbeitsweise von Leuchtmassen sagen. Das Grundprinzip besteht darin, dass phosphoreszierende Kristalle in eine Trägerschicht (Lack) eingebracht werden, in der sich ebenfalls Moleküle befinden, die bei UV-Lichteinfall angeregt werden. Diese geben nach Wegfall der Lichtquelle Elektronen ab und bringen so die phosphoreszierende Kristalle zum Nachleuchten. Es gibt mehrere Möglichkeiten die Ablesbarkeit der Uhrzeit in völliger Dunkelheit zu ermöglichen. Mit Tritium, einem natürliches Isotop des Wasserstoffs oder dem Leuchtsystem Trigalight®, des Schweizer Unternehmens MB-Microtec AG wären zwei verbreitete Möglichkeiten genannt. Luminova, welches ursprünglich die  japanische Firma Nemoto & Co Ltd. entwickelt hat, zählt heute zu den meistverwendeten Leuchtmassen in der Uhrenindustrie. Bei diesen anorganischen, phosphoreszierenden Pigmenten werden die Elektronen, vereinfacht beschrieben,  durch Zufuhr von Kunst-oder Tageslicht auf ein höheres Energieniveau gebracht. Je stärker der Lichteinfall, desto mehr Elektronen bewegen sich auf ein höheres Energieniveau. Durch Wegfall der Licht-bzw. Energiequelle fallen die Elektronen wieder auf ihr ursprüngliches Energieniveau zurück. Dadurch entsteht das Nachleuchten, auch Phosphoreszenz genannt. Die Weiterentwicklung von Luminova nennt sich Superluminova und besitzt eine deutlich höhere Leuchtkraft. Es gibt verschiedene Superluminova Sorten.

 

Superluminova C1

Superluminova C1 weist bei Tageslicht einen neutralen reinweißen Farbton auf. Der Nachteil liegt darin, dass SPL C1 nur ca. 35 Prozent der Leuchtkraft von Superluminova C3 aufweist.

Superluminova C3

Superluminova C3 weist bei Tageslicht einen gelbgrünen Farbton auf. SPL C3 ist die hellste aller Superluminova-Sorten.

Superluminova BGW9

Superluminova BGW9 weist bei Tageslicht einen weißen Farbton auf. Bei Dunkelheit färben sich die Elemente zu einem hellen blauen Farbton. Die Leuchtkraft liegt bei ca. 95 Prozent im direkten Vergleich mit Superluminova C3. Die Leuchtdauer von Superluminova  BGW9 liegt über der von Superluminova  C1 und Superluminova C3.

Superluminova „Old Radium“

Superluminova „ Old Radium“ weist bei Tageslicht einen orangefarbenen Farbton auf und verleiht der Uhr somit einen gewissen Vintage-Charakter. Das Nachleuchten erfolgt in einen gelbgrünen Farbton und ist von hoher Intensität.

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